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26.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 26.11.07: “Bring mich nach dem Hardenberg, da will ich verehret sein!”

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Madonna im Dom zu Neviges

Madonna im Dom zu Neviges (eigenes Photo)

Das Gnadenbild, das die Heilige Maria als Immaculata (Unbefleckte Empfängnis) zeigt, ist unten in die große Marien-Statue (Photo oben) eingelassen. Der Franziskaner Mönch Pater Antonius Shirley, der im Kloster in Dorsten täglich vor dem Gnadenbild  betete, hörte, wie eine Stimme aus dem Bild sprach:

“Bring mich nach dem Hardenberg, da will ich verehret sein!”

Dies war zur Zeit der Reformation, in der die Katholiken mit den Evangelischen im Streit lagen. Da die Stimme auch eine wunderbare Krankenheilung weissagte, übersandte der Pater das Marienbild den Franziskanern in Neviges, das zur Herrschaft der Fürsten von Hardenberg gehörte. Die Heilung fand statt und es wurden weitere Heilungen bezeugt.

Wunder stehen nicht

im Widerspruch zur Natur,

sondern im Widerspruch

zu unserem Wissen von der Natur.

                                         Augustinus

Auf dem Gnadenbild ist Maria mit der Sonne umkleidet. Von ihrem Körper gehen Strahlen aus.

Sie steht auf dem Mond, der von Christen im Zusammenhang mit Maria als Immakulata als Symbol der Unbeständigkeit aufgefaßt wurde, da seine Gestalt dauernd wechselt. Maria ersetzt aber als Gottesmutter und Himmelskönigin die alten Muttergöttinnen bzw. ist nur ein anderer Name für eine mächtige, insbesondere den Frauen helfende Wesenheit, wie z.B Freya bei den Germanen und Isis in Ägypten. Deshalb ist der Mond, auf dem Maria steht, in stärkerem Maße ein Symbol weiblicher Fruchtbarkeit und ewigen Lebens.

Der Autor war mit einem Heiler befreundet, der im Namen der Gottesmutter heilte. Tatsächlich konnte der Autor bei dem Heiler, wenn dieser seiner Heiler-Tätigkeit nachging, eine Wesenheit wahrnehmen, die sich als “Engel der Gottesmutter” ansprechen ließ. Diese wurde in dem Maße, in dem die Fähigkeiten des Heilers zunahmen, immer stärker. Zur Verblüffung des Autors ließ sich die Wesenheit, die dem Heiler zur Seite stand, nicht nur als “Engel der Gottesmutter”, sonder auch als “Engel der Freya” sowie “Engel der Isis” ansprechen. Die Resonanz war bei “Engel der Freya” mit Abstand am größten!

In der Offenbarung des Johannes wurde eine Darstellung der Gottesmutter und Himmelskönigin gesehen:

“Eine großes Zeichen erschien am Himmel: eine Frau mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt einen Kranz von 12 Sternen” (Offb 72,7).

Die 12 Sterne wurden als die 12 Apostel gesehen, sie stellen aber in stärkerem Maße die 12 Monate des Jahres dar. Die Zwölfheit gilt als vollständiger Zyklus. In China gibt es die 12 Erdstämme (Tierkreise), Herodot spricht von 12 Olympischen Göttern und Göttinnen usw.

513

Eine brennende

Kerze zu den and´ren vor

der Gottesmutter!

514

Im November in

der Kirche für Verstorb´ne

Kerzen anzünden!

515

Die Wege trauern

wie die von Sion, wenn Leid

die Menschen bedrückt!

I

(Sion hier Name für Jerusalem)

516

Im November sind

Seelen vieler Verstorb´ner

tags auf dem Friedhof

anzutreffen, nachts feiern

sie in der Kirche die Messe!

517

Ich lege beide

Hände auf das Gnadenbild

der Mutter-Gottes,

bitt´sie um ihren Segen.

Kraft strömt mir zu und stärkt mich!

518

Regen und Sonne

fallen erst auf die Haut und

dann in die Seele.

Auch die Nähe von Engeln

spürt zuerst unser Körper!

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