Blog

19.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 19.10.07: Japanische Kirsche - ihr Herbstlaub glüht; im Hintergrund neben dem Pkw ein Salamander!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:05

Japanische Kirsche im Herbst

Japanische Kirsche im Herbst

Hat die Baum-Elfe (verschieden vom Baumgeist) rechts oder links in der Baumkrone ihren Aufenthaltsort?

Mit den Motoren von Autos sind Maschinen-Geister verknüpft, deren Lebensgrundlage die Verbrennung des Benzins oder Diesels bildet. Es handelt sich vom Ursprung her um Feuergeister, Salamander genannt, wie sie in jedem normalen Feuer zu finden sind. Der Maschinen-Geist des Autos im Hintergrund des Bildes oben hält sich vorne links neben dem Pkw auf.

322

Feuerrot glüht ihr

Herbst-Laub, wetteifert mit den

Blüten im Frühling.

I

Japanische Kirsche

323

Von Naturgeistern

gehen Kräfte aus, welche

das Wachstum fördern.

324

Herbstlaub raschelt zu

unseren Füßen und Wind

wirbelt es empor!

325

Fahrtwind der Autos

wirbelt dürres Herbstlaub durch

die Straßen-Schluchten.

326

Gelbes Laub wirbelt

hoch durch die Luft. Ein Sturm reißt

dürre Blätter fort!

327

Rufender Rabe;

schwankender Fichten-Wipfel;

Baumgeist im Raben!

18.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 18.10.07: Grüngolden das Tal, tief steht die Sonne!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:05

Symbol der Sonne nach Lame Deer, Medizinmann der Lakota-Sioux

Symbol der Sonne nach Lame Deer, Medizinmann der Lakota-Sioux

316

Riten setzen Kraft

aus höheren Wesen frei,

die sich nutzen lässt.

I

Erfahrung indianischer Schamanen

317

Auf einem Umweg

über and`re Kulturen

den Wert christlicher

Rituale für sich neu

entdecken und anwenden!

I

Lebensweg mancher Neugläubiger

318

Lichtfunken Deiner

großen Weltseele flößen

mir Mut ein. Unter

Deinen weichen Fittichen

fühle ich mich geborgen!

I

Aus dem Gebet eines indianischen Schamanen

319

Im Gebet sich dem

Großen Geheimnis nähern,

dem Urgrund der Welt.

320

Der blaue Himmel

weißgestreift, das Land

sonnig und  windig!

321

Grüngolden das Tal;

leise nur murmelt der Bach.

Tief steht die Sonne!

17.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 17.10.07: Ach Gerda, kennst du mich denn nicht mehr?

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:00

Zwei Baumriesen trotzen gemeinsam Sturm und Wetter, doch den Jahreszeiten sind sie unterschiedlich unterworfen.

Zwei Baumriesen trotzen gemeinsam Sturm und Wetter, doch den Jahreszeiten sind sie unterschiedlich unterworfen. Die Blätter des einen sind noch grün, die des anderen schon etwas vergilbt.

In dem goldenen haben die Baumelfen schon ihre Sommerplätze verlassen und sich in Richtung Erdboden auf den Weg gemacht, um den Winter über in der Erde zu schlafen, jedenfalls tagsüber. Den Tanz in der Nacht behalten sie auch im Winter bei. Er ist für sie so lebensnotwendig wie für uns das Essen und Trinken.

311

Nach Mitternacht geht

der Gürtel des Orion

schon im Osten auf.

312

Altweiber-Sommer

im goldenen Oktober:

Spinnfäden wie Haar.

313

Sprechen mit Krähen:

Aufmerksam hören sie zu.

Das ist neu für sie.

314

Einkaufen heute:

Waage und Kasse können

fast alles allein!

315

“Ach Gerda, kennst du

mich denn nicht mehr? Du hast mich

doch als Kind verwahrt!”

Sie ist über achtzig und

er jetzt siebzig Jahre alt.

16.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 16.10.07: Beim Inipi Ritual mit dem Sioux-Medizinmann Lame Deer -…Seine Stimme bricht und er beginnt zu schluchzen. Alte Trauer holt ihn ein.

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:05

Inipi-Ritual, Medizinbündel

Sonnen-Symbol und andere religiöse Objekte neben dem Eingang  zum Inipi, dem Zelt, in dem das Inipi-Ritual (Schwitzhütten-Ritual) mit dem Lakota-Sioux Medizinmann Lame Deer stattfand.

 In das Inipi-Zelt lud Lame Deer alle Geistwesen des Himmels und der Erde ein. Dabei räucherte er mit Sweet Grass. Die Kraft dieses Rauches sollte sowohl das Gute als auch das Böse in das Inipi bringen. Es kam auch ein Geistwesen, das sich als Yggdrasil ansprechen ließ. Sein Körper war ein mächtiger Baum. Die negativen Wesen forderte der Medizinmann auf, das Zelt zu verlassen. Dabei räucherte er mit Salbei. Nacheinander wurden von der Feuerfrau auf einer Gabel kindskopfgroße glühende Steine hereingebracht. Lame Deer segnete sie und legte sie in die Feuergrube. Wir saßen um die Feuergrube herum. Den ersten Stein legte er in die Mitte für Großmutter Erde, von der alles Leben kommt. Dan rollte er je einen in die vier Himmelsrichtungen, um die Geister der vier Himmelsrichtungen zu ehren und einzuladen. Den sechsten Stein legte Lame Deer auf den ersten. Er war für Wakan Tanka, den Großen Geist bestimmt. Wakan Tanka ist bei den Sioux die höchste Quelle der Kraft. Für die weiteren Steine, insgesamt 112,  die während der folgenden fünfzehn Reinigungen hereingebracht wurden, waren keine besonderen Plätze vorgeschrieben. Sie repräsentierten Bäume, Pflanzen, Tiere und andere sichtbare und unsichtbare Wesenheiten im Kosmos. Nachdem er den Eingang wieder verschlossen hatte, übergoß Lame Deer die rotglühenden Steine aus einem Büffelhorn mit Wasser. “Großvaters Atem”stieg auf und füllte unsere Lungen. Die Hitze im Zelt wurde unerträglich. Ich saß auf dem Platz der Geflügelten und senkte Oberkörper und Kopf. Wir beteten! Die Hitze stieg immer mehr an und heißer Dampf schien mir das Gesicht zu verbrennen. Ich wagte kaum zu atmen. Unsere Leiden waren Teil des Gebetes. Das Höhere Selbst “füllte” meinen Körper aus und ich saß und litt auf “heilige Weise”. Lame Deer stimmte die überlieferten Gesänge an und in uns vollzog sich ein heiliges Mysterium.

Das Ritual, zu dem auch das Fällen von Bäumen für Feuerholz und das Sammeln geeigneter Steine gehörte, zog sich über mehrere Tage hin. Alle Teilnehmer gewannen viel Kraft.

Später las ich bei Thomas E. Mails ( Geheime indianische Pfade, Knaur, München 1991), einem Kenner indianischen Brauchtums: “Die Kraft, die von höheren Wesen kommt, wird zum Teil in Ritualen vergeben. Immer dann, wenn ein Ritual durchgeführt wird, wird Kraft aus Höheren Wesen freigesetzt und wirkt auf die Beteiligten ein…” Nehmen gewöhnliche Menschen an einem Ritual teil, so können auch sie mit Kraft erfüllt werden und diese Kraft anderen anbieten. Sie können besondere Einsichten gewinnen, ungewöhnliche Dinge tun, außergewöhnliche Ausdauer besitzen und sie können heilen und weissagen…” Mails hat dies von dem Medizinmann Fools Crow erfahren.

304

Im Spektrum des Seins

agieren Wesen des Lichts

und der Dunkelheit.

305

Ins Inipi lud

Lame Deer die Geistwesen ein,

deren Fürsorge

der Mensch bedarf. Sie kamen

alle, auch Baum Yggdrasil.

306

Erst als ich auch für

and´re bat, nahmen sie mich

in ihren Kreis auf.

307

Erst wenn man von ihr

getrennt war, lernt man “Einheit”

“kennen” und schätzen!

308

Durch das Ritual

sich dem Ew´gen nähern

und Einheit erfahren.

309

Einst wurde alles

auf das Wirken von Geistern

zurückgeführt, heut´

nichts mehr. Wo liegt die Wahrheit?

Wer läßt uns Dinge greifen?

310

Im Inipi im

Schein rotglühender Steine:

Lame Deers Stimme bricht

und er beginnt zu schluchzen.

Alte Trauer holt ihn ein.

15.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 15.10.07: Das Steinerne Heer von Carnac, Bretagne, Abbild des Götterhimmels vieler Völker!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:05

Der Große Menhir Le Manio in Carnac, Bretagne

Der Große Menhir Le Manio bei Carnac, Bretagne. Mit ihm verknüpft ist Yggdrasil. Der Stamm von Yggdrasil erhebt sich im Menhir.

Die Menhire, das Steinerne Heer von Carnac

Das Steinerne Heer der Menhire von Le Menec (bei Carnac)

Die Alignements von Le Menec umfassen 12 Steinreihen mit einer Breite zwischen 116 m im Westen und 63 m im Osten. Auch die einzelnen Menhire werden von Westen nach Osten kleiner . Auf einer Länge von 1165 m wurden 1099 Menhire gezählt. (Nach Jaque Briard: Die Megalithen der Bretagne, S. 18 (Editions Jean-Paul Generot; aus dem Französischen übersetzt von Arnold Jacobshagen)

Mit dem Errichten der Steinmonumente in der Bretagne wurde um etwa 5000 v. Chr. begonnen. Sie waren dann etwa 3000 Jahre lang in “Gebrauch”.

300

Menhire - Graue

Riesen der Vorzeit ragen

in die Moderne!

301

Mächt´ge Kriegsgötter

stehen vorn im steinernen

Heer der Menhire

von Menec; der Höchste führt,

sie noch überragend an!

302

Das steinerne Heer -

Abbild des Götterhimmels

von vielen Völkern.

Seitlich die Liebesgöttin

mit Kind, verehrt von allen!

303

Carnac´s Menhire -

ein Heer steinerner Riesen

und auch von Zwergen!

14.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 14.10.07: Megalithgrab im Emsland mit Yggdrasil; im Steingrab am Strand streift unser Licht Gravuren der Großen Mutter!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:05

Megalith-Grab in Norddeutschland mit Yggdrasil

Megalith-Grab bei Groß Berßen in Norddeutschland, Emsland, aus der Trichterbecher-Kultur der Jungsteinzeit. Es wurden Scherben von 330 Tongefäßen und 22 Pfeilspitzen aus Feuerstein gefunden.

Am Eingang der größte Lebensbaum, dem ich bisher begegnet bin. Yggdrasil hat seine “Wurzeln” zwischen den Mauern des Eingangs zum Megalith-Grab und erhebt sich dann mit Stamm und Ästen zu gewaltiger Höhe. Soweit ich feststellen konnte, handelt es sich um einen  uralten Baum von hoher spiritueller Weisheit.

Das Alter der Megalithgräber im Emsland wird auf etwa 5000 Jahre  geschätzt.

295

Ehrfurchtsvoll stehen

wir vor dem Alten Steingrab.

Die Wälder rauschen!

I

Megalithgräber, Dolmen, im Morbihan, Bretagne

296

Streifend Licht enthüllt

Linien heil´ger Symbole;

Beil, Schild und Gehörn!

297

Menhire gestürzt,

geteilt und für Grabmäler,

Dolmen, verwendet!

298

Vornüber gebeugt

trotzen wir dem Sturm. Auch die

Kiefern neigen sich!

299

Im Steingrab am Strand

streift unser Licht Gravuren

der Großen Mutter!

13.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 13.10.07: Die Erdgöttin reitet auf weißem Hirsch mit goldenem Geweih über das herbstliche Land!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:05

Rote Flamingos mit Spiegelbild

Rote Flamingos mit Spiegelbild im Teich

Hütergeist der Flamingos in der Mitte über den beiden Flamingos, die ihre Köpfe einander zugewandt haben; Hütergeist der Enten?

289

Auf staks´gen Beinen

träumen aufgereiht am Teich

rote Flamingos.

In des Wassers Spiegelbild

beugt sich ihr anmut´ger Hals.

290

Morgen im Nebel,

doch dann heller Sonnenschein

auf gold´nen Blättern!

291

Auf Wolken tanzend,

winken Tines Lilien

meinem Herzen zu!

I

Lilien auf dem Bild im Blog vom 08.09.07 

292

Lausche dem Raunen;

schau das Licht! Die Erdgöttin

reitet auf weißem

Hirsch mit goldenem Geweih

über das herbstliche Land!

12.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 12.10.07: Der “Alte Schwede” und der Denghoog auf Sylt!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:05

Der Alte Schwede, Findling aus der Elbe bei Hamburg

Der Alte Schwede, Findling aus der Elbe bei Hamburg, bei Baggerarbeiten im Oktober 1999 in ca. 15 m Tiefe gefunden. (Photo von Christine Lehmann) Es handelt sich um einen Granit-Findling, der in der Elster-Eiszeit mit dem Eis aus SW Schweden hierher transportiert wurde. Mit einer einer Höhe von 4, 5 m und einem Gewicht von 217 t gehört zu den größten Findlingen Norddeutschlands.

Aus Findlings-Blöcken wurden in der Jungsteinzeit vor mehreren tausend Jahren auch die Großsteingräber errichtet, wie z.B. der Denghoog auf Sylt. Das Großsteingrab liegt nördlich der Kapelle von Wenningstedt auf Sylt und kann besichtigt werden. Man kann von oben hineinklettern und innen auf einem Sitzplatz meditieren. (Denghoog bedeutet Thingplatz.)

Über dem Denghoog erhebt sich der Lebensbaum Yggdrasil. Der Altar der Kapelle von Wenningstedt ist nicht wie üblich Richtung Osten, sondern Richtung Norden auf das Großsteingrab hin ausgerichtet.

284

Schließlich kann alles

“gut” werden, mit der Hilfe

Gottes auch der Mensch.

285

Nicht nur ein buddhistisches Rätsel:

Ein Mensch ist ertrunk´n.

Er bat um Hilfe und hat

sie auch erhalten.

286

Yggdrasil steht vor

Kirchen, Menschen mit ihrem

Gott zu verbinden!

287

Der Hibiskus trinkt

aus immer neuen roten

Kelchen Sonnenlicht!

288

Auf Wiesen trocknet

Heu. Es erzählt mit würz´gem

Geruch vom Sommer.

11.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 11.10.07: Der Baum des Lebens, Yggdrasil, in Essen-Werden und an anderen Orten!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:05

Dom in Essen-Werden mit Yggdrasil

Dom in Essen-Werden mit Yggdrasil

Der unsichtbare Lebensbaum hat seinen Platz vor dem Dom zwischen den Linden links vom Eingang:

Yggdrasil an anderen Orten:

Essen:

Im Kreuzgang des Essener Doms nördlich des Brunnens.

Neviges:

Vor dem Eingang zur alten Kirche beim Franziskaner-Kloster.

Annaberg bei Haltern (Wallfahrtsort):

Auf dem (Kraft-)Platz  mit vier Kreisen aus roten und schwarzen viereckigen Steinplatten zwischen dem großen Kreuz und der Christus-Statue.

Auf dem Berg befindet sich die Wallfahrtskapelle St. Anna. Sie wurde 1378 zum erstenmal urkundlich erwähnt. Quer zur Kapelle lässt sich ein römischer Tempel muten. Auf dem Kreuzweg vor Yggdrasil sind mit farbigen Steinen Kreise ausgelegt (Durchmesser unter ein Meter).

Kloster Kamp:

Am Eingang zum Klostergarten von der Kirche aus.

Xanten:

Im Archäologischen Park vor dem Eingang zum römischen Tempel. Das gewaltige Fundament des ursprünglichen Tempelbaus wurde freigelegt.

Münster:

Im östlichen Bereich des Domplatzes.

Externsteine:

Vor den Externsteinen in der Nähe des Kreuzabnahme-Reliefs.

Das gebeugte “Y” rechts unter dem Kreuz wurde als Irminsul (germanische Kultsäule) gedeutet. In der Nähe des Lebensbaumes lässt sich der Standort einer Irminsul muten.

Köln:

Vor dem westlichen  Eingang von St. Maria im Kapitol. Die 1065 geweihte Kirche wurde dort errichtet, wo sich der römische Haupttempel befand.

Overath:

Vor dem Eingang zur Kirche.

Marialinden bei Overath:

Hinter der Kirche, wo sich früher die Mariengrotte befand.

Maria Laach:

Vor dem Eingang zur Kirche.

Schloß Türnich:

Im Siebenlinden-Kranz des Schoßparks. Im Park befinden sich Steinsetzungen von Marko Pogacnik, die sehr sehenswert sind. Sie sind in zweien seiner Bücher beschrieben.

Aachen:

Auf dem Klosterplatz westlich des Doms.

Frankfurt:

Vor dem West-Eingang zum Kaiser-Dom.

Freiburg:

Vor dem Eingang zum Dom unter dem Turm.

München:

Vor dem Eingang zur Frauenkirche.

Altötting in Bayern:

Vor dem Eingang zur Wallfahrts-Kapelle, wohl dem bedeutendsten Kultort im Bayernland. Eine schwarze Madonne wird dort verehrt, die sehr viel Kraft ausstrahlt. Hier soll auch schon ein vorchristlicher Kultort seinen Platz gehabt haben.

Berlin:

Vor dem Eingang unter den beiden Türmen zur Nikolai-Kirche.

I

Yggdrasil befindet sich vielfach vor dem Eingang zu alten Kirchen. Hier hat man die Chance, Yggdrasil persönlich zu begegnen. Alte Kirchen werden demzufolge häufig von den Ästen Yggdrasils überschattet.

Was ist Yggdrasil?

Yggdrasil ist kein Symbol. Er ist ein riesiger, breit ausladender feinstofflicher Baum, von dem es viele gibt. Sein Stamm reicht bis zur Erde, seine Wurzeln bis unter die Erdoberfläche. Man kann ihn “anfassen”, genau so wie man ein Kraftfeld “anfassen” und spüren kann. Seine Äste reichen weit über den Dom (auf dem Bild oben) hinaus und sie reichen auch in den Dom hinein und hindurch, genau so, wie sie die Bäume auf der anderen Seite durchdringen. Der Sensitive weiß, wenn er sich unter seinen Ästen, Blättern und Früchten befindet. Ein Rutengänger kann seinen Stamm und sein Blätterdach muten, wenn er sich auf den Baum einstimmt.

Jeder Baum ist wahrscheinlich so etwas wie das Morphologische Feld bzw. der Bauplan und das Abbild der Pflanzen in dem Gebiet, für das er zuständig ist. (Morphologische Felder nach Rupert Sheldrake)

II

Lösung zur Frage von gestern:

Eine Baum-Elfe hält sich rechts und eine oben in der Krone des Fürstenbaumes auf. Beide haben seit Herbstbeginn ihren “Arbeitsplatz” um etwa 20 cm nach unten verlagert.

280

Ein bunter Herbsttag

mit viel Sonne stimmt heute

uns´re Herzen froh!

281

“Leben in der Zeit

ist ein Teil der Ewigkeit”,

so sagt doch Weinreb.

282

Klang heil´ger Musik

lässt uns das Ewige im

Zeitlichen ahnen!

283

Vom Baum Yggdrasil

dort zwischen Linden-Kronen

kommt ein Glücksgefühl.

10.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 10.10.07: Baumfürst mit Baumelfen, die allmählich nach unten schweben; Lied des kleinen Hügelvolkes!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 00:05

Baumfürst mit Baumelfen, die ganz allmählich nach unten schweben.

Baumfürst mit Baumelfen, die allmählich nach unten schweben. Sie brauchen den Herbst und auch noch ein Viertel des Winters dazu, bis sie auf ihren Schlafplätzen in der Erde angekommen sind. Sie halten sich immer in der Höhe auf, bis zu der die Baumsäfte zirkulieren. 

Unter den Baumgeistern gibt es Fürsten mit einem höheren Rang als Menschen.

Frage: Wo halten sich in dem Fürstenbaum Baumelfen auf, links, rechts oder oben? Lösung morgen!

277

Schon steigt in Bäumen

der Saftstrom nicht mehr bis in

die Wipfel hinauf.

Da schweben auch die Elfen

aus den Baumkronen herab.

278

Im Herbst schweben die

Elfen aus den Laubbäumen

langsam herab, um

im Winter in der Erde

zu “schlafen” - nur am Tage.

279

Baumelfen schlafen

im Winter am Tag unter

ihren Bäumen in

der Erde; nachts tanzen sie.

Der Baumgeist gibt ihnen Schutz.

I

Sybille konnte dem kleinen Hügelvolk der Gnome eines ihrer Lieder ablauschen. In die Menschensprache übersetzt, lautet es etwa folgendermaßen:

Wir führen im Erdreich

ein glückliches Leben.

Wir schweben im Reigen,

tanzen und singen

und träumen von Bäumen.

Sie zu schützen,

zu den Wurzeln

wir purzeln.

Wir umtanzen

die Stämme,

grüne Grütze

zu ernten.

« Vorherige SeiteNächste Seite »

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )