Haikus und Tankas, Jotin, 22.10.07: Die keltische Pferdegöttin Epona reitet auf einem Pferd, die Erdgöttin Nerthus auf weißem Hirsch mit goldenem Geweih!

Epona, Pferdegöttin der Keltin; sie wurde zur Kaiserzeit besonders im römischen Provinzheer verehrt. (Man kann sie auch als Herrscherin über die Hütergeister der Pferde ansehen.)
Standbild vor einem römischen Tempel im Archäologischen Park Cambodunum (APC) in Kempten/Allgäu.
337
Immer noch reitet
Nerthus auf weißem Hirsch mit
goldenem Geweih
über das herbstliche Land
und entzückt Menschen-Herzen!
I
Die Göttin Nerthus wird von Tacitus als Mutter Erde bezeichnet. Nerthus wurde von sieben germanischen Stämmen, dem sogenannten Nerthus-Bund, verehrt.
338
Herbst verwandelt die
Blätter in Gold und wirft es
uns vor die Füße.
339
Kaum zu erkennen
im braunen Herbstlaub äsen
im Wald drei Rehe.
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Zweige der Krone
der Buche ohne Blätter,
doch voller Tauben!
341
Der Bachlauf im Tal
gesäumt von Weiden. Ihr Laub
versunk´n im Wasser!