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31.8.2007

“Klärchen” macht sich rar, 31.08.2007

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56

Heut´ Nacht fiel Licht in

mein Zimmer: der Mond war doch

noch aufgegangen.

57

Wälder im Regen.

Üppiger war sie nie, die

grüne Blätterpracht!

58

Windgeschüttelte

Bäume lassen es regnen

wie ein nasser Hund.

59

Regen enthüllt der

grünen Blätter und Gräser

schimmernde Schönheit.

60

Horch! Vom Bach her tönt

Elfen-Gesang. Die Wellen

klingen nicht so fein.

61

Tine liest Weinreb!

Alte jüdische Weisheit

füllt ihre Seele.

62

Klang Deiner Worte,

viel mehr noch als ihr Inhalt

heilt meine Seele.

30.8.2007

Letzte Sommertage, 30.08.07

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 11:52

49

Bei klarem Himmel

heute Nacht sahn wir den Mond

golden wie gewohnt.

50

Die Morgensonne

malt Schattenrisse vieler

Blumen auf die Wand.

51

Zur Sonne gewandt

rote Hibiskus-Blüten,

Kerzen-Punkte gelb.

52

Klare Luft gibt der

Welt mehr Farbe und Schauen

macht große Freude.

53

Ein kühler Wind weht,

doch die Sonne scheint so heiß

wie im Hochsommer.

54

Tine kommt zurück

vom Seshin. Dort war sie dem

Ewigen nahe.

55

Die Bisamratte

nimmt das Brot in die Pfoten,

das Tine ihr gab.

Im Algenteppich des Sees

verzehrt sie es genüßlich. 

29.8.2007

Nach der dritten Vollmond-Nacht, 29.08.2007

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44

Silhouetten von

Blatt- und Astwerk himmelwärts

strebnder Baumwipfel

zeichnen sich ab auf Herzen

von Menschen im Monden-Schein.

45

Nur der volle Mond

zieht in dieser dunstgen Nacht

über den Himmel.

Nicht ein Stern ist zu sehen!

Warum wird mir das Herz schwer?

46

Gleichen Mond sah ich

einst in vergangnen Nächten,

die voller Sorgen.

47

Morgen-Nebeldunst

verstärkt den Geruch des frisch

geschnittnen Grases.

48

Die Morgenluft ist

frisch und kühl, dann bricht zwischen

Fichtenwipfeln hell

strahlend die Sonne hervor,

macht den Tag unsagbar schön.

28.8.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 28.08.07: Wie Scherenschnitte…

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36

Wie Scherenschnitte

ragen die Baumwipfel schwarz

in das Dunkelblau

des Nachthimmels. Darüber

der makellos runde Mond.

37

Heute Nacht sah ich

den Mond an sieben Punkten

seiner flachen Bahn,

auf der er makellos rund

und goldn Schäfchen-Wolken traf.

38

Blüten sind Knechte

im Dienste der Fortpflanzung,

jedoch Könige

der Harmonie und Schönheit

in den Herzen der Menschen.

39

Das bronzene Reh

blickt auf die letzten roten

und gelben Rosen.

40

Die Felder leer, doch

aus brauner Erde sprießt grün

schon die neue Saat.

41

Manchmal hör ich, wie

Mutter Erde mit ihren

Kindern leise singt.

Zu 41

Aus “Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging”, S. 241

42

Bei Chi Gong im Wald

umringen Orts-Elfen mich

von allen Seiten.

43

Im modernden Baum

schürt rotes Elben-Feuer

die Feuer-Elfe.

Zu 43

Wer sich versenkt, kann es mit geschlossenen Augen “sehen”!

27.8.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 27.08.2007: Die besondere Bedeutung der Zahl 30 im I-Ging!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 14:51

30)

In der Zahl Dreißig

tritt zur Drei, einem Menschen

die Null, der Urgrund.

Nach dem Buch der Wandlungen

wird so das “Strahlen” geborn.

31

In der Versenkung

das Denken ausschalten. Es

wird zum “Reinen Licht”,

des DAO, das transformiert

und alle Dinge bewirkt.

Zu 30 bzw. 31

Aus “Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging”, Seite 34 bzw. 198

32

Lausch auf das Rauschen

der Blätter der Pappeln, der

Harfe des Windes!

33

Gold der Goldrute,

Silber der Silberpappel;

ich war nie reicher!

34

Dunstschleier dämpfen

das Licht; da strahlen Dahlien

wie kleine Sonnen!

35

Glanz der Vollmond-Nacht

Ein Teil meiner Seele tanzt

beim Fest der Elben.

26.8.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 26.08.07: Am frühen Morgen…

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 12:46

24

Am frühen Morgen

Schiefergrau mit weißem Fleck

eine Wildtaube!

25

Sie macht sich schlank, will

wegfliegen. Ich nick ihr zu,

sprech freundlich mit ihr.

Da plustert sie sich auf, putzt

ihr Gefieder und bleibt noch.

26

Vom Kühlturm her, da

kommen wie Gänse weiße

Wölkchen gezogen.

27

Durch Wolkenspalten,

schimmert heut Nacht ein See von

Licht: der volle Mond.

28

Diese blaue Nacht

mit dem vollen Mond weckt die

Sehnsucht der Seele

nach ihrer wahren Heimat.

Sie möcht nach Hause fliegen.

29

Ein Schrei in der Nacht!

Auf der Brücke ein Auto

und eine Leiter.

25.8.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 25.08.2007: Der Sommer geht!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 12:51

18

Auf einem Baumstamm

im Wald in milder Sonne

den Tag verträumen!

Vor mir ein Elbenschloß und

ein rotes Elbenfeuer.

19

Baumstamm am Boden,

Fuß über dem Abgrund mit

Wurzeln wie Zehen.

20

Die kleinen Wölkchen

dort waren Kühlturmschwaden,

davor Flußwasser.

21

Der Sommer geht! Von

Blättern perlten Tautropfen

heut früh wie Tränen.

22

Im Melisse Bad

umschweben mich Duft-Elfen.

Ich träume doch nicht!

23

Parfum Duft-Elfen

bezaubern und verwirren

der Männer Herzen.

24.8.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 24.08.2007: Sternschnuppen…

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 11:48

8

Sternschnuppen leuchten

auf und verglühen, wenn sie

vom Himmel fallen.

9

Es wird langsam hell.

Der Verkehrslärm ist erwacht

und das Elbenvolk

kehrt von seinen Tanzreigen

zum Tagesgeschäft zurück.

10

Die Sonne geht auf,

schenkt den Blumen ihr Leuchten,

Menschen-Herzen Kraft.

11

Hibiskus erfreut

mich heut mit einer neuen

roten Blütenpracht.

12

Es ist Sommer, doch

in der Luft liegt bereits der

Geruch des Herbstes.

13

Schwer hängen Dolden

schwarzer Holunder-Beeren

von dünnen Zweigen.

14

Im Gras am Teichrand

bei der Mutter frisch geschlüpft

die Enten-Küken.

15

Schiff bei Hochwasser

auf Bergfahrt. Vor dem Bug die

schaumgekrönte Flut.

16

Ein Glas zerbrach! Was

ist die Ursache? Meine

Unachtsamkeit, dass

es mich, dass es Menschen, dass

es Schöpfung und Schwerkraft gibt?

17

Am Bahnhof liefen

sie abends hinter mir her:

Offene TB

und Aids, sagten: “Machen wir

uns ein paar schöne Stunden!”

23.8.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 23.08.07: Weicher Abendwind!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 08:37

1

Weicher Abendwind

weht übers Land und lässt mich

den Herbst ahnen.

2

Ich träumte vom Meer!

Als ich an den Fluß kam, sah

ich das Hochwasser:

Weiden in den Fluten, weit

entfernt das andre Ufer.

3

Der Uferpfad vom

Fluß überschwemmt. Schlamm bleibt, als

das Hochwasser fällt.

4

Sträucher übersät

mit roten Früchten. Sind das

schon Hagebutten?

5

Wind zerrt an Sträuchern

mit roten Hagebutten.

Ich lausch dem Regen.

6

Wind rauscht, singt heut Nacht

in den Bäumen. Die Wipfel

tanzen im Mondlicht.

7

Ich war heute mit

Melisse in der Wanne

und ich hab auch Tee

mit der Sanften getrunken.

Morgen wähl ich Rosmarin.

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